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Eierstockzyste (Einzeln ohne Inhalt):
Definition: Flüssigkeitsgefüllte Gebilde im Eierstock ab einer Größe von ca. 3cm. Davon zu unterscheiden sind zyklusabhängig entstehende Follikel bei Frauen im reproduktivem Alter (falls sie keine eisprunghemmende Pille nehmen). Die oft als “Zysten” bezeichneten Gebilde werden in der Fachsprache “Follikel” genannt und beinhalten das “Ei”, welches dann zum Zeitpunkt des Eisprunges zur Befruchtung freigesetzt wird. Sie sind somit nicht behandlungsbedürftig. Aus diesem Grund werden Zysten oft über einige Zyklen evtl. unter Pilleneinnahme beobachtet, um zu sehen ob sie spontan verschwinden.
Therapie: Bei tatsächlichen Zysten mit Beschwerden steht die Entfernung der Zyste an, die in der Regel auf dem Wege der Bauchspiegelung erfolgt. Dabei kann in den meisten Fällen der Eierstock erhalten werden.
Eierstocktumoren:
Definition: Vergrößerter Eierstock.
Therapie: Hauptsächlich durch Ultraschall und Blutuntersuchung wird versucht, bereits vor der Operation zwischen gutartig und bösartig zu unterscheiden. Bei Verdacht auf Bösartigkeit muß in der Regel ein Bauchschnitt erfolgen. Falls der Verdacht nicht besteht, kann mittels Bauchspiegelung die gutartige Veränderung aus dem Eierstock entfernt werden. Bei Frauen außerhalb des reproduktiven Alters wird dabei oftmals Eierstock und Eileiter entfernt, da in diesem Alter die Wahrscheinlichkeit für Bösartigkeit erhöht ist und diese Organe keine wesentlichen Funktionen mehr erfüllen.
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